Teamprojekte

In einem Teamprojekt bearbeiten Studierende selbständig und in Eigenverantwortung eine von ihnen entwickelte Forschungsfrage und präsentieren ihre Ergebnisse mündlich und schriftlich. Das Teamprojekt kann im Rahmen von Projektseminaren betreut werden, die mehrere Teamprojekte zusammenfassen. Zu einem Team gehören mindestens zwei Studierende und in der Regel maximal fünf Studierende. [...] Die Mitglieder des Teams sollen mit ihrem Projekt nachweisen, dass sie imstande sind, eine Studie zu kunstgeschichtlichen Problemen selbständig nach wissenschaftlichen Methoden durchzuführen und die Ergebnisse sachgerecht darzustellen.

Aktuelle Projekte

HistoriaApp by HHU

Digitale Kunstvermittlung

Digital vermittelt: Das Junge Rheinland

Konzeption und Umsetzung:
Eva Caroline Eick, Franz Gailer, Jenny Molitor, Arne Storm
Betreuerin:
Prof. Dr. Andrea von Hülsen-Esch

Thematischer Ausgangspunkt für das Teamprojekt „Digital vermittelt: Das Junge Rheinland“ ist die Düsseldorfer Künstlergruppe Das Junge Rheinland, deren Gründung sich 2019 zum 100. Mal jährt. In Kooperation mit den Entwicklern der undefinedHistoriaApp by HHU, dem undefinedKunstpalast Düsseldorf und dem undefinedStadtmuseum Düsseldorf werden in der App drei Touren für das Smartphone entwickelt, die Nutzer zu Fuß oder mit dem Rad durch die Düsseldorfer Innenstadt sowie zu den Ausstellungen der Museen führen.
Die Touren sind pünktlich zum Start der Ausstellung undefined"'Zu schön um wahr zu sein' - Das Junge Rheinland" ab dem 07. Februar in der App verfügbar. Die HistoriaApp by HHU kann kostenlos im App Store und Google Play Store heruntergeladen werden.

Informationen
Projekte im WiSe 2018/19
  • Provenienzforschung

    Foto: Jochen Müller

    Provenienz: Stern

    Konzeption und Umsetzung:
    Jeanne Valerie Beckmann, Linn Gesche Küsters und Kateryna Kostiuchenko
    Betreuerin: 
    Prof. Dr. Ulli Seegers

    Das Ziel des Projekts "Provenienz: Stern" war eine eigenständige Provenienzrecherche anhand von Gemälden aus den Düsseldorfer Kunstsammlungen, die in Verbindung mit der Galerie Stern stehen.

    Nach dem Forschungsstand vom 9. August 2018, basierend auf der Forschung der Provenienzforscherin der Landeshauptstadt Düsseldorf Jasmin Hartmann, befinden sich 35 Gemälde mit Provenienz Stern in den Bestand der Düsseldorfer Kunstsammlungen, die durch Schenkung, Erwerb oder Tausch in den Bestand gelangt sind. Das Teamprojekt fokussierte sich auf eine Auswahl von zwölf Gemälden.

    Das Projekt konzentrierte sich auf die für die Provenienzforschung relevanten Zugänge unklarer Herkunft zwischen 1933 und 1945 und erweiterte den Zeitraum auf die Jahre 1913, dem Gründungsjahr der Galerie Stern, bis 1945. Zu den wichtigsten Quellen für die Erforschung der Provenienz der bearbeitenden Werke gehörten die Angebots- und Ankaufsakten der damaligen Städtischen Kunstsammlungen im Stadtarchiv Düsseldorf und die Inventarbücher der Düsseldorfer Kunstsammlungen.

    Die Rechercheergebnisse zur Provenienz sind nach dem undefinedLeitfaden des Arbeitskreises für Provenienzforschung e.V. dokumentiert. Die Ergebnisse dieses Teamprojekts wurden in Form einer Publikation zusammengestellt und wurden zudem während der undefinedTagung "Die Galerie Stern im Kontext des Rheinischen Kunsthandels während des Nationalsozialismus" am 13. Februar 2019 einem ausgewählten Publikum präsentiert.

  • Netzwerktreffen

    Foto: Banu Alpsü

    Netzwerktreffen Kulturelle Teilhabe

    Konzeption und Umsetzung:
    Jasmin Klumpp, Leonie Kortmann, Lea Pasikowski, Christine Stender
    Betreuerin:

    Prof. Dr. Ulli Seegers

    Das Netzwerktreffen zur kulturellen Teilhabe in Düsseldorf fand am 21.09.2018 von 18 Uhr bis 21 Uhr im Haus der Universität in Kooperation mit der Kulturliste Düsseldorf e.V. statt.

    Die Teilhabe am kulturellen Leben der Gemeinschaft für jeden Menschen ist durch Artikel 27 in den Menschenrechten verankert. Basierend auf diesem Artikel war es das Ziel des Netzwerktreffens den Austausch zwischen dem kulturellen und dem sozialen Sektor anzuregen und zur verstärkten Wahrnehmung sowie der verbesserten Umsetzung dieses Menschenrechts in Düsseldorf beizutragen. Beiden Sektoren wurde eine Plattform geboten, um aktuelle Barrieren (u.a. Kommunikation, Vergünstigungen, Erreichbarkeit) zu thematisieren und Strategien zu finden, diese Barrieren in der eigenen beruflichen Praxis zu überwinden.

    Zwei Inputvorträge von Expertinnen auf dem Gebiet der kulturellen Teilhabe führten die Teilnehmenden in die Thematik ein. In anschließenden Gruppendiskussionen wurden einzelne Themenschwerpunkte praxisorientiert vertieft.

    undefinedWeitere Informationen zum Projekt

  • Begleitung eines Künstlerprojektes

    Foto: Scheibe & Güntzel

    Scheibe&Güntzel

    Konzeption und Umsetzung:
    Isabelle Martens, Alina Reichelt und Julia Stellmann
    Betreuer:
    Prof. Dr. Timo Skrandies

    Das Teamprojekt beschäftigte sich mit der Begleitung des Künstlerpaars Scheibe&Güntzel im Rahmen des Kunstprojekts "Artists in Wittenberger Weg" mit einem besonderen Fokus auf der Vermittlung der Aktionen wahrend des Residenzaufenthaltes im September 2018. Innerhalb des Projekts, welches von Mai bis Dezember 2018 andauerte und in engem Kontakt zur Projektleiterin Ute Reeh sowie den Hamburger Künstlern Jan Philip Scheibe und Swaantje Güntzel stattfand, wurden neue Formen der Vermittlung erprobt und die Aktionen im Kontext der "Kunstpunkte 2018" multimedial beworben. Einen Schwerpunkt bildete die Verbindung von Sozialem und Künstlerischem, indem Siedlungsbewohnern und insbesondere den Kindern der Siedlung die künstlerische Arbeit spielerisch vermittelt wurde. Die Gespräche mit den beiden Künstlern fanden Einlass in einem Text fur die Publikation "Artists in Wittenberger Weg 2018", welche am 4. Dezember innerhalb des Nachtfoyer in der Kunsthalle Düsseldorf präsentiert wurde.

    Publikation:
    Zentrum für Peripherie (Hrsg.): Artists in Wittenberger Weg 2018. Nebelin/Dusseldorf 2018.

    undefinedWeitere Informationen zum Projekt

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