Teamprojekte

In einem Teamprojekt bearbeiten Studierende selbständig und in Eigenverantwortung eine von ihnen entwickelte Forschungsfrage und präsentieren ihre Ergebnisse mündlich und schriftlich. Das Teamprojekt kann im Rahmen von Projektseminaren betreut werden, die mehrere Teamprojekte zusammenfassen. Zu einem Team gehören mindestens zwei Studierende und in der Regel maximal fünf Studierende. [...] Die Mitglieder des Teams sollen mit ihrem Projekt nachweisen, dass sie imstande sind, eine Studie zu kunstgeschichtlichen Problemen selbständig nach wissenschaftlichen Methoden durchzuführen und die Ergebnisse sachgerecht darzustellen.

Aktuelle Projekte

Soloausstellung ´A Place called Space`
Jana Zatvarnická

Konzeption und Umsetzung:
Marius Hoppe, Sabina Zweil
Betreuerin:
Dr. Pamela Geldmacher

Die Soloausstellung ´A place called space` zeigte im Mai 2019 ausgewählte Werke von Jana Zatvarnická, in der Düsseldorfer Galerie Peter Tedden. Die in der Slowakei geborene Absolventin der Düsseldorfer Kunstakademie, vollendete ihr Studium 2018 bei Siegfried Anzinger.
Zatvarnická beschäftigt sich mit Höhlenmalerei, Natur, Mystik und dem Transzendenten. Ihre Arbeiten geben die Vermittlung von Erfahrungen, Anschauungen, Ritualen und Traditionen, filtriert durch den Künstlergestus wieder und veranlassen die Rezipienten in empathischer Betrachtung, eigene Kenntnisse und Empfindungen in die Arbeiten einfließen zu lassen.
In der realisierten Ausstellung wurden Werke gezeigt, die in der Tradition der klassischen Moderne stehen. Seit der Entdeckung der Höhlenmalereien ab 1879 ließen sich schon Picasso, Miro, Brassai und De Stael davon beeindrucken. Das epistemische Moment der 36.000 Jahre alten Kunst verarbeitet Zatvarnická mit unterschiedlichsten Werkzeugen. So gebraucht sie Haare, Handflächen und Naturmaterialien zur Herstellung ihrer Kunst.
Ein Schwerpunkt des Projekts lag auf der konzeptionellen und organisatorischen Umsetzung der Ausstellung, sowie eines digitalen Katalogs, der die Realisierung der Ausstellung begleitete. Auch die Grundsteinlegung für den Einstieg in den regionalen Kunstbetrieb, der in Düsseldorf ansässigen Künstlerin, gehörte zu den prioritären Zielsetzungen.
Weitere Informationen unter:
https://contemporary-duesseldorf.jimdofree.com/
http://galerie-tedden.de/kategorie/ausstellungen/duesseldorf/

Ausschreibungen
  • Teamprojekt "Bürgeruniversität"

    In Kooperation mit der Stabsstelle Bürgeruniversität an der HHU und dem Haus der Universität ist ein Teamprojekt zu vergeben. Innerhalb des Projekts soll eine Besucherstrukturanalyse für das Haus der Universität durchgeführt werden. Ziel ist die Gewinnung von Erkenntnissen bezüglich der Besucherstruktur sowie die Ableitung von Implikationen für die Ausrichtung und Programmgestaltung der "Bürgeruniversität". 

    Der Projektstart ist ab Mai 2019 vereinbart. Bei Interesse und Rückfragen melden Sie sich gerne per E-Mail bei undefinedFrau Dr. Römhild und auf Seiten der Stabsstelle Bürgeruniversität an Frau undefinedIsabel Strauß

    Hier finden Sie weitere Informationen zur undefinedBürgeruniversität.

Archiv der Teamprojekte
  • Organisation einer Ausstellung

    Soloausstellung ´A Place called Space`
    Jana Zatvarnická

    Konzeption und Umsetzung:
    Marius Hoppe, Sabina Zweil
    Betreuerin:
    Dr. Pamela Geldmacher

    Die Soloausstellung ´A place called space` zeigte im Mai 2019 ausgewählte Werke von Jana Zatvarnická, in der Düsseldorfer Galerie Peter Tedden. Die in der Slowakei geborene Absolventin der Düsseldorfer Kunstakademie, vollendete ihr Studium 2018 bei Siegfried Anzinger.
    Zatvarnická beschäftigt sich mit Höhlenmalerei, Natur, Mystik und dem Transzendenten. Ihre Arbeiten geben die Vermittlung von Erfahrungen, Anschauungen, Ritualen und Traditionen, filtriert durch den Künstlergestus wieder und veranlassen die Rezipienten in empathischer Betrachtung, eigene Kenntnisse und Empfindungen in die Arbeiten einfließen zu lassen.
    In der realisierten Ausstellung wurden Werke gezeigt, die in der Tradition der klassischen Moderne stehen. Seit der Entdeckung der Höhlenmalereien ab 1879 ließen sich schon Picasso, Miro, Brassai und De Stael davon beeindrucken. Das epistemische Moment der 36.000 Jahre alten Kunst verarbeitet Zatvarnická mit unterschiedlichsten Werkzeugen. So gebraucht sie Haare, Handflächen und Naturmaterialien zur Herstellung ihrer Kunst.
    Ein Schwerpunkt des Projekts lag auf der konzeptionellen und organisatorischen Umsetzung der Ausstellung, sowie eines digitalen Katalogs, der die Realisierung der Ausstellung begleitete. Auch die Grundsteinlegung für den Einstieg in den regionalen Kunstbetrieb, der in Düsseldorf ansässigen Künstlerin, gehörte zu den prioritären Zielsetzungen.
    Weitere Informationen unter:
    https://contemporary-duesseldorf.jimdofree.com/
    http://galerie-tedden.de/kategorie/ausstellungen/duesseldorf/

  • Neukonzeption eines Museumsshops

    Neukonzeption des Museumsshops Schloss Benrath

    Konzeption und Umsetzung:
    Marlene Allzeit, Rebecca Lesny, Kyra Schnurbusch und Vanessa Turck
    Betreuung:
    Prof. Dr. Ulli Seegers

    Das Ziel des Projekts war es, ein Idealkonzept zur Neugestaltung des Museumsshops für Schloss Benrath zu entwickeln. Bei diesem Vorhaben handelt es sich um ein Pilotprojekt, zuvor beschäftigte sich noch nie ein Teamprojekt dezidiert aus kunsthistorischer und kulturmanagementbezogener Perspektive mit den besonderen Herausforderungen eines Museumsshops. Besonders vor dem Hintergrund der kürzlichen Änderung der Gesellschaftsform von der Stiftung Schloss und Park Benrath zur Spiegelweiher GmbH war es wichtig, umsatzsteigernde Maßnahmen einzuleiten sowie die Chance einer Umgestaltung des Shops wahrzunehmen.

    Im Rahmen der aktuellen Nachhaltigkeitsentwicklung steht die Regionalität der Produkte besonders im Fokus. Darüber hinaus sollen Literatur und Merchandise den Shop in besonderer Weise am Markt positionieren. Nach einer eigens konzipierten Besucherumfrage sowie deren Auswertung folgte die Auseinandersetzung mit entsprechender Fachliteratur. Die Erkenntnisse aus der aktuellen Forschung stützen die vom Team erhobenen Daten und Ergebnisse. Gleichzeitig untermauerte der Vergleich mit anderen Museumsshops in der Region das bis dahin neu entwickelte Konzept.

    Ein Teil des Konzepts wurde bereits durch die Studierenden umgesetzt, indem eine erste Ausrichtung auf Regionalität und Nachhaltigkeit erfolgte. In naher Zukunft soll eine ganzheitliche Umgestaltung erfolgen.

  • Digitale Kunstvermittlung

    HistoriaApp by HHU

    Digital vermittelt: Das Junge Rheinland

    Konzeption und Umsetzung:
    Eva Caroline Eick, Franz Gailer, Jenny Molitor, Arne Storm
    Betreuerin:
    Prof. Dr. Andrea von Hülsen-Esch

    Thematischer Ausgangspunkt für das Teamprojekt „Digital vermittelt: Das Junge Rheinland“ ist die Düsseldorfer Künstlergruppe Das Junge Rheinland, deren Gründung sich 2019 zum 100. Mal jährt. In Kooperation mit den Entwicklern der undefinedHistoriaApp by HHU, dem undefinedKunstpalast Düsseldorf und dem undefinedStadtmuseum Düsseldorf werden in der App drei Touren für das Smartphone entwickelt, die Nutzer zu Fuß oder mit dem Rad durch die Düsseldorfer Innenstadt sowie zu den Ausstellungen der Museen führen.
    Die Touren sind pünktlich zum Start der Ausstellung undefined"'Zu schön um wahr zu sein' - Das Junge Rheinland" ab dem 07. Februar in der App verfügbar. Die HistoriaApp by HHU kann kostenlos im App Store und Google Play Store heruntergeladen werden.

  • Provenienzforschung

    Foto: Jochen Müller

    Provenienz: Stern

    Konzeption und Umsetzung:
    Jeanne Valerie Beckmann, Linn Gesche Küsters und Kateryna Kostiuchenko
    Betreuerin: 
    Prof. Dr. Ulli Seegers

    Das Ziel des Projekts "Provenienz: Stern" war eine eigenständige Provenienzrecherche anhand von Gemälden aus den Düsseldorfer Kunstsammlungen, die in Verbindung mit der Galerie Stern stehen.

    Nach dem Forschungsstand vom 9. August 2018, basierend auf der Forschung der Provenienzforscherin der Landeshauptstadt Düsseldorf Jasmin Hartmann, befinden sich 35 Gemälde mit Provenienz Stern in den Bestand der Düsseldorfer Kunstsammlungen, die durch Schenkung, Erwerb oder Tausch in den Bestand gelangt sind. Das Teamprojekt fokussierte sich auf eine Auswahl von zwölf Gemälden.

    Das Projekt konzentrierte sich auf die für die Provenienzforschung relevanten Zugänge unklarer Herkunft zwischen 1933 und 1945 und erweiterte den Zeitraum auf die Jahre 1913, dem Gründungsjahr der Galerie Stern, bis 1945. Zu den wichtigsten Quellen für die Erforschung der Provenienz der bearbeitenden Werke gehörten die Angebots- und Ankaufsakten der damaligen Städtischen Kunstsammlungen im Stadtarchiv Düsseldorf und die Inventarbücher der Düsseldorfer Kunstsammlungen.

    Die Rechercheergebnisse zur Provenienz sind nach dem undefinedLeitfaden des Arbeitskreises für Provenienzforschung e.V. dokumentiert. Die Ergebnisse dieses Teamprojekts wurden in Form einer Publikation zusammengestellt und wurden zudem während der undefinedTagung "Die Galerie Stern im Kontext des Rheinischen Kunsthandels während des Nationalsozialismus" am 13. Februar 2019 einem ausgewählten Publikum präsentiert.

  • Netzwerktreffen

    Foto: Banu Alpsü

    Netzwerktreffen Kulturelle Teilhabe

    Konzeption und Umsetzung:
    Jasmin Klumpp, Leonie Kortmann, Lea Pasikowski, Christine Stender
    Betreuerin:

    Prof. Dr. Ulli Seegers

    Das Netzwerktreffen zur kulturellen Teilhabe in Düsseldorf fand am 21.09.2018 von 18 Uhr bis 21 Uhr im Haus der Universität in Kooperation mit der Kulturliste Düsseldorf e.V. statt.

    Die Teilhabe am kulturellen Leben der Gemeinschaft für jeden Menschen ist durch Artikel 27 in den Menschenrechten verankert. Basierend auf diesem Artikel war es das Ziel des Netzwerktreffens den Austausch zwischen dem kulturellen und dem sozialen Sektor anzuregen und zur verstärkten Wahrnehmung sowie der verbesserten Umsetzung dieses Menschenrechts in Düsseldorf beizutragen. Beiden Sektoren wurde eine Plattform geboten, um aktuelle Barrieren (u.a. Kommunikation, Vergünstigungen, Erreichbarkeit) zu thematisieren und Strategien zu finden, diese Barrieren in der eigenen beruflichen Praxis zu überwinden.

    Zwei Inputvorträge von Expertinnen auf dem Gebiet der kulturellen Teilhabe führten die Teilnehmenden in die Thematik ein. In anschließenden Gruppendiskussionen wurden einzelne Themenschwerpunkte praxisorientiert vertieft.

    undefinedWeitere Informationen zum Projekt

  • Begleitung eines Künstlerprojektes

    Foto: Scheibe & Güntzel

    Scheibe&Güntzel

    Konzeption und Umsetzung:
    Isabelle Martens, Alina Reichelt und Julia Stellmann
    Betreuer:
    Prof. Dr. Timo Skrandies

    Das Teamprojekt beschäftigte sich mit der Begleitung des Künstlerpaars Scheibe&Güntzel im Rahmen des Kunstprojekts "Artists in Wittenberger Weg" mit einem besonderen Fokus auf der Vermittlung der Aktionen wahrend des Residenzaufenthaltes im September 2018. Innerhalb des Projekts, welches von Mai bis Dezember 2018 andauerte und in engem Kontakt zur Projektleiterin Ute Reeh sowie den Hamburger Künstlern Jan Philip Scheibe und Swaantje Güntzel stattfand, wurden neue Formen der Vermittlung erprobt und die Aktionen im Kontext der "Kunstpunkte 2018" multimedial beworben. Einen Schwerpunkt bildete die Verbindung von Sozialem und Künstlerischem, indem Siedlungsbewohnern und insbesondere den Kindern der Siedlung die künstlerische Arbeit spielerisch vermittelt wurde. Die Gespräche mit den beiden Künstlern fanden Einlass in einem Text fur die Publikation "Artists in Wittenberger Weg 2018", welche am 4. Dezember innerhalb des Nachtfoyer in der Kunsthalle Düsseldorf präsentiert wurde.

    Publikation:
    Zentrum für Peripherie (Hrsg.): Artists in Wittenberger Weg 2018. Nebelin/Dusseldorf 2018.

    undefinedWeitere Informationen zum Projekt

  • Einmal Kunst, bitte!

    Logo des Symposiums, umgesetzt durch Michael Oreal

    Einmal Kunst, bitte! Kulturelle Bildung mit Artotheken

    Konzeption und Umsetzung: Lara Müller, Miriam Nikula, Ann-Marie Wörner
    Betreuerin: Prof. Dr. Ulli Seegers

     

    In enger Zusammenarbeit mit der artothek Köln wurde ein Symposium geplant und durchgeführt, dessen Ziel es war, der Frage nachzugehen, wie Kunst und Kulturelle Bildung die Schlüsselkompetenzen von Kindern und Jugendlichen fördern können. Die Vorbereitungszeit begann im Januar 2018; am 06.07.2018 fand das Symposium im Filmforum des Museum Ludwigs in Köln statt.

    Während des Symposiums wurden Vorträge von ReferentInnen aus Kitas, Schulen und Universitäten gehalten. Die TeilnehmerInnen erhielten einen Überblick über Projekte, die Kulturelle Bildung in Zusammenarbeit mit der artothek Köln bereits erfolgreich in den Kindergarten-, Schul- und Universitätsalltag einbanden. Zusätzlich berichteten KollegInnen anderer Artotheken über weitere Methoden Kultureller Bildung. Im Anschluss an das Symposium wurde eine Publikation herausgebracht, die seit Januar 2019 online zum kostenlosen undefinedDownload zur Verfügung steht.

    Gefördert wurde das Symposium durch die Bundeszentrale für politische Bildung, der Regionalen Kulturförderung des LVR und die Beatrix-Lichtken-Stiftung. Die Schirmherrschaft hatte die Beigeordnete für Kunst und Kultur, Susanne Laugwitz-Aulbach. Das Symposium wurde veranstaltet von der artothek der Stadt Köln als Teil des Kulturamtes in Kooperation mit dem Museumsdienst der Stadt Köln.

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