HHU StartKunstvermittlung und KulturmanagementForschungsvolontariat Kunstmuseen NRW

Förderprogramm "Forschungsvolontariat Kunstmuseen NRW"

Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt die Kunst- und Kulturmuseen seit 2020 mit dem innovativen Förderprogramm „Forschungsvolontariat Kunstmuseen NRW“ in ihren Kernaufgaben – dem Sammeln, Bewahren und Erforschen. Zu diesem Zweck stärkt das Programm einerseits das individuelle Profil der beteiligten Museen und unterstützt andererseits die wissenschaftliche Ausbildung junger Nachwuchswissenschaftler*innen am Museum sowie ihre Vernetzung innerhalb der ‚scientific community‘.

Die Forschungsvolontariate schaffen für Volontär*innen erstmals ein spezifisch der Erschließung und Erforschung von musealen Sammlungen gewidmetes Ausbildungsprogramm. Ein wissenschaftliches Begleitprogramm, organisiert und realisiert unter der Leitung von Prof. Dr. Ulli Seegers und der Projektkoordination am Institut für Kunstgeschichte der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, ermöglicht den Volontär*innen den Austausch untereinander sowie die aktive Teilnahme an aktuellen Museums- und Forschungsdiskursen.

Details zum Förderprogramm
  • Im Mittelpunkt jedes Forschungsvolontariats steht ein spezifisches Forschungsprojekt im Kontext der jeweiligen Sammlung unter der verstärkten Zusammenarbeit mit den kunsthistorischen und kunstwissenschaftlichen Lehrstühlen des Landes. Somit ergänzen die Forschungsvolontariate die bereits etablierten Formen von Volontariaten in Kunst- und Kulturmuseen zum einen um ein dezidiert forschungsbezogenes Profil und zum anderen um die gezielte Vernetzung mit der dichten Museums- und Hochschullandschaft in Nordrhein-Westfalen. Die wissenschaftliche Begleitung des Programms ist deshalb an der Professur für Kunstvermittlung und Kunstmanagement am Institut für Kunstgeschichte der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf angegliedert. Wie das neue Förderprogramm der Forschungsvolontariate strebt auch diese Professur nach einer programmatischen Verbindung von Lehre & Forschung auf der einen Seite und kulturbetrieblicher Praxis in Museum und Kunsthandel auf der anderen Seite.

    Das Förderprogramm wird durch eine Jury sowie einen Beirat bestehend aus Expert*innen aus Museen und Hochschulen beraten und begleitet. Die Jury setzt sich aus Vertreter*innen aus Museen und Hochschulen mit hauptamtlicher Beschäftigung außerhalb Nordrhein-Westfalens sowie Vertreter*innen des Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf zusammen. Die Jury hat die Aufgabe auf Grundlage des Expertenwissens ihrer Mitglieder Empfehlungen zur Förderungswürdigkeit der ihr vorgelegten Förderanträge abzugeben. Der Gründungsbeirat – bestehend aus Mitgliedern des Initiativkreises aus der Museumsleiterkonferenz der Kunstmuseen NRW sowie Vertreter*innen der Hochschulen in Nordrhein-Westfalen, Vertreter*innen des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und einer Vertreterin bzw. eines Vertreters aus dem Kreis der Volontierenden ­– begleitet, unterstützt und evaluiert das Programm im Verlauf.

    In Ergänzung zur Ausbildung der Volontierenden in den Museen besteht das wissenschaftliche Begleitprogramm. Das zweijährige Begleitprogramm dient dem intensiven Austausch der Nachwuchswissenschaftler*innen untereinander sowie der aktiven Beteiligung der Volontierenden an aktuellen Museums- und Forschungsdiskursen mit ausgewiesenen Expert*innen und Forschenden in Nordrhein-Westfalen und darüber hinaus. Im Rahmen der Begleitung mit theoretischen wie praktischen Anteilen wird den Volontierenden als Nachwuchsforschenden die Möglichkeit zur Weiterbildung, fachbezogenen Vernetzung in der Scientific Community, zur kollegialen Beratung und zur gegenseitigen Unterstützung geboten. Das Programm verfolgt die Verknüpfung von vertiefter Spezialisierung in den individuellen Forschungsschwerpunkten unter Berücksichtigung des interdisziplinären Dialogs aus fächerübergreifender Perspektive. Die fachliche wie kollegiale Zusammenarbeit bezweckt damit sowohl die forschungsinhaltliche als auch museologisch-methodische Weiterbildung der Volontierenden und soll diese für ihre wissenschaftliche Ausbildung zusätzliche Impulse liefern.

Beteiligte Museen und Forschungsprojekte
  • Gustav-Lübcke-Museum: Der künstlerische Nachlass von Hans Kaiser im Gustav-Lübcke-Museum Hamm

    Kunstmuseen Krefeld: Aufarbeitung eines Konvoluts von 100 Zeichnung von Sonia Delaunay

    Kunstmuseum Gelsenkirchen: "Die Sammlung des Kunstmuseums Gelsenkirchen im Spiegel der Kunstszene der 1960er und 1970er Jahre in Gelsenkirchen" – Das Kunstmuseum Gelsenkirchen möchte die Korrelation der prosperierenden Kunstszene und der gleichzeitig problematischen wirtschaftlichen Situation durch die zweite Kohlekrise und die damit einhergehende neue Ankaufspolitik dieser Zeit für die städtische Kunstsammlung in den1960er und 1970er Jahre in Gelsenkirchen untersuchen.

    Kunstmuseum Bonn: „Systematische Aufarbeitung der Fotografie-Sammlung auf der Basis bildtheoretischer, thematischer und zeitgeschichtlicher Fragestellungen" – Das Projekt hat zum Ziel, in engem Austausch mit auf Fotografie spezialisierten Institutionen wie bspw. dem Museum Folkwang und der Folkwang Universität der Künste, die Sammlung auf breiter Ebene für Forschung und Wissenschaft sichtbar zu machen. Dadurch soll ein Beitrag zu der von Bund und Land angestrebten Zusammenführung der Forschungsergebnisse zu den einzelnen Fotografie-Sammlungen geleistet werden.

    Kunstpalast: "Der neue Kunstpalast. Erforschung und Entwicklung der Neupräsentation der Sammlung" – Die vielfältige Sammlung des Museums erfährt vor dem Hintergrund der Erweiterung des tradierten Kanons eine abwechslungsreiche, interdisziplinäre Neuinszenierung der sechs Sammlungsbereiche bis 2022.

    Lehmbruck Museum: Gemeinsamkeiten und Beziehungen des Werkes von Wilhelm Lehmbruck und Joseph Beuys und Auswertung der Dokumente im Lehmbruck-Archiv

    LVR-LandesMuseum Bonn: "Niederländische Malerei im LVR-LandesMuseum Bonn" – Die ca. 200 Niederländischen Gemälde des Museums werden in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Niederländische Kunstgeschichte der Universität Bonn umfassend erforscht: Ziel sind ein Bestandskatalog, die Präsentation in der neuen Dauerausstellung des Museums und eine Ausstellung mit dem Fokus „Globalisierung im 17. Jahrhundert“.

    LVR-LandesMuseum Bonn: "Provenienzen der Gemälde der Düsseldorfer Malerschule am LVR-Landes-Museum Bonn" – In Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Provenienzforschung der Universität Bonn wird der umfangreiche Bestand an Gemälden der Düsseldorfer Malerschule erforscht und auf seine Objektgeschichte hin befragt und kontextualisiert.

    Museum Abteiberg: "Fluxus im Rheinland – Fluxus international. Sammlung und Archiv Andersch"

    Museum für Gegenwartskunst Siegen: "Sammlung als Off-Ereignis" – Das Forschungsvolontariat „Sammlung als Off-Ereignis“ am Museum für Gegenwartskunst Siegen möchte die Entwicklung, Werke und Themen der noch jungen Sammlungen Lambrecht-Schadeberg und Gegenwartskunst nicht nur für die zukünftige Sammlungsarbeit erforschen, sondern auch für eine publikumsorientierte Museumsarbeit fruchtbar machen und in seine digitale Kommunikation einbinden.

    Museum Goch: Die Schenkung der Sammlung Hiltrud Neumann

    Museum für Ostasiatische Kunst: "Das Zweite Bronzezeitalter in China: 4.-19. Jahrhundert" – Das MOK fokussiert mit seinem Projekt ein bislang wenig erforschtes Thema der chinesischen Kunstgeschichte. Anlass bietet die geplante Stiftung der Sammlung Schürzeberg mit rund 650 Werken der späteren chinesischen Bronzekunst. Das Forschungsprojekt soll den wissenschaftlichen Austausch mit Universitäten und Museen in China anstoßen und das MOK bei der Entwicklung und Aufarbeitung einer spezifischen Sammlung von internationalem Rang unterstützen.

    Museum Kurhaus Kleve: "Richard Long-Archiv 1970-2018 von Gerard Vermeulen" – Das Museum Kurhaus Kleve hat ein umfangreiches Archiv zur künstlerischen Arbeit von Richard Long geerbt, das durch das Volontariat in zweijähriger Arbeit erschlossen, online auf einer neuen Sammlungswebsite veröffentlicht und im Rahmen einer Ausstellung im Museum Kurhaus Kleve präsentiert werden soll.

    Museum Ludwig: "Forschungsvolontariat Schwerpunkt Ost-Asien" – Das Interesse an der Stärkung der Verbindung des Museum Ludwig zu ostasiatischen Künstler*innen und Museen ist in der Geschichte unserer Institution bzw. der Sammlung Ludwig begründet und soll in Zukunft mit Ausstellungen und Museumskooperationen kontinuierlich ausgebaut werden.

    Museum Marta Herford: "Entwicklung eines digitalen Verbundkatalogs zur Online-Erweiterung der kuratorischen Arbeit" – Das Kooperationsprojekt soll am Beispiel der Sammlung Marta mit ausgewählten Partnern Empfehlungen, Standards, Strukturen und Handreichungen für eine größere Zugänglichkeit digitaler Museumssammlungen zeitgenössischer Kunst erarbeiten.

    Museum Schloss Moyland: "Aktion – Zugriff – Überlieferung: Joseph Beuys in der Fotografie von Ute Klophaus" – Ziel des Volontariats ist die Inventarisierung und wissenschaftliche Erschließung des 2014 erworbenen Nachlasses der Fotografin Ute Klophaus (1940-2010), der rund 15.000 S/W-Abzüge und 52.000 Negative umfasst. Seit 1965 hielt sie nahezu alle Aktionen von Joseph Beuys fest und prägte damit das öffentliche Bild des Künstlers entscheidend.

    Museum Schnütgen: "Der Sprayer von Zürich und das Mittelalter. Die Schenkung Harald Naegeli an das Kölner Museum Schnütgen“  – In dem Projekt sollen die Arbeiten des Schweizer Gegenwartskünstlers Harald Naegeli am Museum Schnütgen in seinen verschiedenen Facetten erforscht und in einer Ausstellung präsentiert werden.

    Osthaus Museum: Erforschung und Darstellung der Sammlungsgeschichte des Osthaus Museums nach 1945

    Rautenstrauch-Joest-Museum: Forschung zu den Provenienzen der Sammlungen Rautenstrauch-Joest-Museum

    StiftsMuseum Xanten: Aufbereitung der Sammlungsbestände für die Erforschung und Vermittlung in universitären und außeruniversitären Kultur- und Forschungseinrichtungen

    Stiftung Insel Hombroich: Figur, Raum Abstraktion - Redefining De Stijl: Die Bestände von Bart van der Leck in der Stiftung Insel Hombroich

    Von der Heydt-Museum: "Wissenschaftliche Bearbeitung eines Werkkonvolutes von Jankel Adler" – Im Forschungsvolontariat steht die Bearbeitung und Erforschung eines Werkkonvoluts mit Bezug zur rheinischen Kunstszene und zur internationalen Avantgarde der Zeit von den 1920er bis in die 1950er Jahre im Vordergrund. Außerdem erfolgt die Einführung in ein breiteres Spektrum der Museumsarbeit (Sammlungs- und Ausstellungsbetreuung, Vermittlung, Digitalisierung, Provenienzforschung etc.).

    Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud: "Bestandskatalog niederländische und flämische Landschaftsmalerei des 17. Jahrhunderts" – Die Sammlung des Wallraf-Richartz-Museums wurde ab 1967 in einer Reihe seinerzeit vorbildgebender Bestandskatalogen publiziert. Jetzt soll der bedeutende Bestand niederländischer und flämischer Landschaftsmalerei der Beginn einer Neubearbeitung sein. Dabei sind sowohl die künftige digitale Präsentation als auch eine Sammlungspräsentation der Forschungsergebnisse als Ziele bestimmt.

    Zentrum für verfolgte Künste: "Inventarisierung und Tiefenerschließung des Nachlasses Oscar Zügels" – Oscar Zügels Biografie, Werk und Wirken stehen nahezu exemplarisch für die ‚vergessene Moderne‘. Erschließung und Präsentation seines Nachlasses ermöglichen Einblick in alle Aspekte musealer Arbeit. Eine Kabinettausstellung zum Abschluss des Volontariats leistet wichtige Erinnerungsarbeit.

    ZERO foundation: "...each grows stronger when nourished by the other. (György Kepes). Sehen, Hören und Fühlen – Phänomene in Natur, Wissenschaft und Kunst." – Ein Kooperationsprojekt der ZERO foundation, Düsseldorf, der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf und dem MIT Museum Studio and Compton Gallery des Massachusetts Institute of Technology in Cambridge, MA, USA.

Blog
  • Kolloquium - Museum Abteiberg

    Foto: Eva Caroline Eick

    Für das zweite Kolloquium am 12. August waren die Volontierenden zu Gast im Museum Abteiberg in Mönchengladbach.

    Dort betreut die Forschungsvolontärin Denise Wegener das Projekt „Fluxus im Rheinland – Fluxus international Sammlung / Archiv Andersch“. Dieses widmet sich der Privatsammlung des Ehepaares Andersch, welche 2018 durch das Museum erworben werden konnte. Neben Fragen zur Art und Weise der Objektinventarisierung und der Übernahme in die bestehende Museumssammlung stellen sich insbesondere jetzt zu Beginn des Projektes Fragen dazu, wie Fluxus-Kunst im Museum ausgestellt und vermittelt werden kann. Auch die Optionen zur Ermöglichung von Forschung an und mit den Objekten in einem Schaudepot werden aktuell diskutiert und künftig im Projektverlauf weiter ausgearbeitet.

    Bei drei Parallelführungen konnte die Gruppe das Museum Abteiberg noch genauer kennenlernen: die Sammlungsleiterin und stellvertretende Direktorin Dr. Felicia Rappe stellte die vor Kurzem eröffnete Forschungsausstellung HANS HAACKE. KUNST NATUR POLITIK vor, Denise Wegener führte durch die Sammlung Etzold und Haris Giannouras, wissenschaftlicher Volontär, gab einen Einblick in die aktuelle Sonderausstellung ANDREA BOWERS. GRIEF AND HOPE.

    Dr. Karin Lingl, Geschäftsführerin der Stiftung Kunstfonds, und Dr. Wilfried Dörstel, Kunsthistoriker und Kurator aus Köln, setzten am Nachmittag in ihren Impulsvorträgen mit anschließender Diskussion an den neu gewonnenen Eindrücken aus den vorangegangenen Gesprächen an: In ihrem Vortag widmete sich Dr. Lingl der Stiftung Kunstfonds, die sich in ihrem Selbstverständnis als Modell für eine unabhängige Künstlerförderung sowie als Plattform für die Zugänglichmachung von Kunstobjekten und dazugehöriger Forschungsdaten über Vor- und Nachlässe versteht. Dr. Dörstel hinterfragte in seinem Vortrag die Ausstellbarkeit von Fluxus-Kunst und Fluxus-Sammlungen. Beide Vorträge regten schließlich zu einem Fachdiskurs über grundlegende Fragen und Reflexionen über das Museum an: Wer entscheidet im Museum über die auszustellenden und zu erforschenden künstlerischen Positionen und Objekte? Wie verändert die kuratorische Setzung die Rezeption eines Werkes? Und wie kann Forschung diese Kontextänderungen transparent und nachvollziehbar machen?

    Das kommende Kolloquium findet im Oktober im Kölner Wallraf-Richartz Museum statt und setzt den angestoßenen Diskurs mit Fragen rund um die Sammlungspräsentation und die Bestandsaufarbeitung fort.

    Kolloquium - ZERO foundation

    Foto: Eva Caroline Eick

    Das erste Kolloquium der Volontär*innen des Förderprogramms „Forschungsvolontariat Kunstmuseen NRW“ fand am 03. Juni 2020 in den Räumen der ZERO foundation in kleiner Runde der ersten sieben Volontär*innen statt.

    Nach einer Begrüßung durch die Geschäftsführerin der ZERO foundation, Dr. Barbara Könches, und der Projektleiterin am Institut für Kunstgeschichte der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Professorin Dr. Ulli Seegers, erhielten die Volontär*innen einen Einblick in die Geschichte der Gruppe ZERO. Bei einem Rundgang durch das ZERO-Haus und einem Einblick in die Geschichte der ZERO-Bewegung tauschten sich die jungen Wissenschaftler*innen anschließend in Gesprächsrunden aus.

    Wen Bi, seit März wissenschaftliche Volontärin der ZERO foundation, stellte in ihrem anschließenden Vortrag das für den Zeitraum bis Februar 2022 geplante Forschungsvorhaben der ZERO foundation vor. Das Projekt umfasst den Schaffenszeitraum der Gruppe ZERO von 1958 bis 1966 und widmet sich im Kern den technischen, wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Aspekten dieser Zeit, die bisher im Kontext der Gruppe ZERO kaum kontextualisiert wurden. Die wissenschaftlich-künstlerische Kooperation mit Lehrenden und Studierenden der Kunstakademie Düsseldorf sowie dem Massachusetts Institute of Technology (MIT) bildet neben der Aufarbeitung der Archiv- und Sammlungsbestände den zweiten Schwerpunkt des Forschungsvorhabens. Aus dieser Zusammenarbeit soll ein Workshop hervorgehen, der in eine abschließende Ausstellung im Herbst 2021 im ZERO-Haus mündet.

    Dr. Tiziana Caianiello, Leiterin des Archivs und zuständige Mitarbeiterin für Publikationen, stellte in ihrem nachfolgenden Vortrag das ZERO-Archiv vor, gab den Volontär*innen Empfehlungen für die Recherche im Archiv und legte die Einbindung der Sammlung in der digitalen Plattform der Stadt Düsseldorf d:kult dar.

    Zuletzt formulierten die Volontär*innen ihre Erwartungen an das wissenschaftliche Begleitprogramm und erarbeiteten weitere Themenfelder für die zukünftigen Kolloquien.

    Für August ist das nächste Kolloquium im Museum Abteiberg in Mönchengladbach geplant. Dieses wird sich thematisch der Musealisierung von Privatsammlungen und Archiven am Beispiel der im Museum Abteiberg befindlichen FLUXUS-Sammlung Andersch widmen.

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Gefördert durch:

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Foto: Mert Özdemir

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