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Aktuelles


Expressionismus am Museum Abteiberg: 100 Jahre Stiftung Walter Kaesbach

Vermittlungsangebote durch KuK-Art Guides vom 9.–11. Dezember 2022

Vor 100 Jahren, am 9. Dezember 1922, legte Walter Kaesbach (1879 – 1961) die Basis für ein Museum der Gegenwartskunst in Mönchengladbach. An diesem Tag stiftete er 97 Kunstwerke des Expressionismus seiner Heimatstadt. Damit gelangte die Stadt auf Augenhöhe mit den Zentren der Avantgarde. 1937 beschlagnahmten die Nationalsozialisten die Sammlung als „Entartete Kunst“. Ein Großteil gilt seither als verschollen. Nach dem Krieg wurde versucht, diese Verluste im Rahmen der damals verfügbaren Mittel und Möglichkeiten ansatzweise zu ersetzen.

Das Museum Abteiberg erforscht die Herkunft seiner Sammlung bereits seit mehreren Jahren. Besonders die „Biografien“ dieser Werke wurden seit 2016 systematisch untersucht, um einen möglichen NS-verfolgungsbedingten Entzug ausschließen zu können.

Vom 9. – 11. Dezember 2022 widmet sich anlässlich des 100. Jahrestags der Stiftung von Walter Kaesbach ein umfangreiches Vermittlungsprogramm rund um die neu gestalteten Sammlungsräume des Expressionismus beiden Themenkomplexen. Ein Highlight ist die Zusammenarbeit unter der Leitung von Frau Lopedoto mit KuK-Studierenden der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, die als Art Guides Ansprechpartner:innen in den Sammlungsräumen sein werden. Hier gelangen Sie zum Programm!

Die Forschungsergebnisse werden hier ab dem 6. Dezember freigeschaltet.

 


Ein Semester voller Highlights!

Das CEDUS bietet spannende Workshops an

Das Center für Entrepreneurship Düsseldorf (CEDUS) an der HHU Düsseldorf setzt sich für eine lebendige, gemeinschaftliche Gründungskultur ein – sowohl hier an der Uni als auch in der Region. Ob bei zahlreichen Networking-Events, praxisnahen Workshops oder vertiefenden Vorträgen: das CEDUS ist dein Ansprechpartner für alle Fragen rund um Gründungsthemen! 

Hier findest du alle Infos zu den neuesten Events im November! Zur Anmeldung bitte hier entlang.

 


Neuveröffentlichung

zu Online-Marketing im Kulturmanagement von Theresa Stärk, Barbara Beer und Bernd Günter

Mit dem Aufkommen digitaler Kommunikations-, Distributions- und generell Business-Kanäle stellt sich für die Marketing-Konzeption vieler Anbieter verstärkt die Frage nach den geeignetsten Angebots- und Absatzkanälen.  Gerade im Kultursektor kommt das Thema auf, ob nicht das analoge Original einer Ausstellung  der einzig zielführende Weg für die Marktakteure darstellt oder ob Online-Kanäle ihnen einen Mehrwert bieten. Anhand genereller Argumentation und Studien an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf soll in diesem Beitrag gezeigt werden, dass Angebotskanäle nicht nur konkurrierend bzw. substitutiv zu sehen sind, sondern dass Online-Kanäle geeignet sind, Offline-Angebote im Kulturmarketing mit einem Mehrwert zu versehen. 

Beer, Barbara/Stärk, Theresa/Günter, Bernd: Die Erweiterung des Offline-Angebotes durch Online-Angebote im Kulturmarketing am Beispiel des Museumsmanagements, in: Butzer-Strothmann, Kristin: Integriertes Online- und Offline-Channel-Marketing. Praxisbeispiele und Handlungsempfehlungen für das Omni-Channel-Marketing. Springer Gabler, Wiesbaden 2022, S. 381-405.
Als Print und eBook verfügbar.


KuK-Netzwerktreffen 2022

Der Masterstudiengang lädt herzlich ein!

Wir freuen uns, das diesjährige Netzwerktreffen wieder als Präsenzveranstaltung durchführen und Sie vor Ort im Haus der Universität begrüßen zu können, um Sie kennenzulernen, den Studiengang vorzustellen und gemeinsam ein Glas Wein und eine Kleinigkeit zu Essen zu genießen. Anmeldungen werden bis zum 05.10.22 über Eventbrite erbeten.

Das Programm beinhaltet die Begrüßung & Moderation durch Frau Prof. Dr. Ulli Seegers sowie die Vorstellung des Studiengangs & des Teams. Darüber hinaus werden Teamprojekte und das Mentoring@KuK-Programm vorgestellt. Weitere Informationen zum Programm entnehmen Sie bitte hier.

Wir freuen uns auf Sie!

 


Kultur trifft Wissenschaft!

Einladung zur vierten Nacht der Wissenschaft 2022

Am 9. September findet in Düsseldorf die vierte Nacht der Wissenschaft statt, bei der im Haus der Universität und am Schadowplatz Wissenschaftler:innen von ihren Projekten und Entdeckungen berichten.

Und auch das Forschungsprojekt „Kulturelle Teilhabe und Citizen Science" wird durch Christine Stender (wissenschaftl. Mitarbeiterin am Institut für Kunstgeschichte) und Aneliya Angelova (Vorstandsmitglied der Kulturliste Köln e.V.) vertreten. 
Von 18:40 – 19:50 Uhr findet ihr die beiden gemeinsam mit Dr. Anna Soßdorf im Aktionszelt am Schadowplatz, wo sie über Citizen Science, kulturelle Teilhabe und Fridays for Future sprechen. Wenn Ihr herausfinden wollt, wie das alles zusammenpasst – dann kommt vorbei! Der Eintritt ist kostenlos.


Neuveröffentlichung

zu Auswirkungen der Pandemie auf die digitale Kunstvermittlung und Museumspraxis von Christine Stender und Theresa Stärk

Im Sammelband der Reihe ars-digitalis "Klimczak, Peter/ Newiak, Denis/ Petersen, Christer (Hrsg.): Corona und die anderen Wissenschaften. Interdisziplinäre Lehren aus der Pandemie. Springer Vieweg, Wiesbaden 2022" ist folgender Artikel zu digitaler Kunstvermittlung und digitaler Museumspraxis erschienen:
Stärk, Theresa /Stender,Christine: Digitale Kunstvermittlung als Chance der kontaktlosen Begegnung mit Kunst, in Klimczak, Peter/ Newiak, Denis/ Petersen, Christer (Hrsg.): Corona und die anderen Wissenschaften. Interdisziplinäre Lehren aus der Pandemie. Springer Vieweg, Wiesbaden 2022, S. 157-170.
Als Print und eBook hier verfügbar.


Der WDR zu Gast beim internationalen Symposium zur öffentlichen Relevanz privat getragener Ausstellungshäuser

Ausgehend von den vier regionalen Institutionen im Kollektiv Rhineland Independent (Julia Stoschek Foundation, KAI 10 | Arthena Foundation, Langen Foundation, Sammlung Philara) wurden in Kooperation mit dem Masterstudiengang Kunstvermittlung und Kulturmanagement der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf die Potenziale, gesellschaftlichen Erwartungen und sozialen Verantwortlichkeiten der privaten Sammlungs- und Ausstellungspraxis hinterfragt. Das Symposium, das am 20. und 21. Mai in der Sammlung Philara stattgefunden hat, verband wissenschaftliche Vorträge mit Beiträgen internationaler Sammler:innen und Stifter:innen. 

Am kommenden Sonntag, den 24. Juli 2022, von 18:04 – 19:00 Uhr wird die Aufzeichnung eines Panels mit den vier Privatsammlungen Düsseldorfs im WDR 3 ausgestrahlt. 

Weitere Informationen finden Sie hier


Was soll zurück? Über den Umgang mit geraubter Kunst

Dialogformat mit Prof. Dr. Sophie Schönberger und Prof. Dr. Ulli Seegers (HHU)

Die Rückgabe von Raubkunst aus der Kolonial- und NS-Zeit gehört zu den brisantesten und meistdiskutierten Themen der letzten Jahre. Lässt sich vergangenes Unrecht durch Restitution wiedergutmachen? Was muss, was soll, was kann zurückgegeben werden? Hierüber diskutieren miteinander und mit dem Publikum die Rechtwissenschaftlerin Sophie Schönberger und die Kunsthistorikerin Ulli Seegers.

Diese Veranstaltung ist als Hybrid-Format geplant, d.h. Sie können im Haus der Universität oder von zu Hause via Live-Stream teilnehmen. Den Link zur Veranstaltung finden Sie hier.


BETWEEN PASSION AND MISSION 

Internationales Symposium zur öffentlichen Relevanz privat getragener Ausstellungshäuser 

Rhineland Independent und der Masterstudiengang Kunstvermittlung und Kulturmanagement der Heinrich-Heine-Universität
Düsseldorf laden Sie und Freund*innen herzlich ein zu

BETWEEN PASSION AND MISSION
Internationales Symposium zur öffentlichen Relevanz privat getragener Ausstellungshäuser

20. Mai 2022, 10.30 - 19 Uhr
21. Mai 2022, 9.30 - 13 Uhr
Ort: Sammlung Philara, Birkenstraße 47a, 40233 Düsseldorf

In dem zweitägigen Symposium mit Akteur*innen aus Museen, Sammlungen, der Wissenschaft und weiteren Bereichen des Kunstbetriebs sollen Potenziale, gesellschaftliche Erwartungen und soziale Verantwortlichkeiten der privaten Sammmlungs- und Ausstellungspraxis untersucht werden. Das Symposium ist eine Kooperation von Rhineland Independent und dem Institut für Kunstgeschichte der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.

HIER finden Sie erste Informationen - weitere folgen in Kürze. Anmelden können Sie sich


Kinder-Workshop „Scheinbar ein Fehler“

Am Samstag, den 19.02.22 werden drei KuK-Studentinnen in der aktuellen Ausstellung der Kunsthalle Düsseldorf „Produktive Bildstörung. Sigmar Polke und aktuelle zeitgenössische Positionen“ in der Zeit zwischen 14:30-17:30 Uhr in allen Räumen als ART TALKER zur Verfügung stehen!

Am Samstag, den 05.03.22 folgt dann der unter dem Link näher bezeichnete Kinder-Workshop „Scheinbar ein Fehler“.

Nähere Informationen finden Sie hier.


Tagesexkursion Bonn am 1. April 2022

„Das Private ist politisch!“ – Eines der bedeutendsten Mottos der historischen Frauenbewegung(en) hat bis heute nicht an Relevanz verloren. So legten besonders Simone de Beauvoir und die Künstler*innen der 70er und 80er Jahre wichtige Grundsteine für die heutigen Feminismen.

Passend hierzu wollen wir die Ausstellungen „Simone de Beauvoir und ‚Das andere Geschlecht‘ “ und „WIR SIND! Neue Frauenbewegung und feministische Kunst. 100 Jahre Frauenpolitischer Aufbruch, Teil 3“ in Bonn besuchen und über die Errungenschaften der Wegbereiter*innen diskutieren.

Im Rahmen dieser Exkursion möchten wir uns den wertvollen Gedanken, dem umfassenden Oeuvre und den künstlerischen Ausdrucksweisen widmen und Brücken zum gegenwärtigen Diskurs bauen. Für die Anrechnung eines Exkursionstages (= 1CP) ist die Übernahme eines kurzen Referats (max. 10 min) erforderlich. Plätze werden prioritär an KuK-Studierende vergeben.

Die Vorbesprechung und Platzvergabe findet am 18.02.2022 um 14.30 Uhr per Zoom statt. 

 

Zoom-Meeting beitreten

https://zoom.us/j/99163711070?pwd=Y3dIU0JIREpjUXRNZFpvYW9tL2MyZz09

 

Meeting-ID: 991 6371 1070

Kenncode: 287952


Neuveröffentlichung zum Umgang mit Video Game Art in der musealen Praxis von Theresa Stärk in der neuen Ausgabe von "Museumskunde"

In der Fachzeitschrift Museumskunde. Digitale Sammlungsarbeit ist ein Aufsatz von Theresa Stärk erschienen:

Theresa Stärk: Let's Play Art! Herausforderungen und Potenziale der Video Game Art im musealen Kontext, in: Museumskunde. Digitale Sammlungsarbeit. Band 86/2021, Heft 2, 2021 S. 30-36.
 


Neuveröffentlichung

zum Thema "Digitale Kunstvermittlung" erschienen

Im Heft 116 der Dezemberausgabe  2021 der Fachzeitschrift des Bundesverband Museumspädagogik e.V. ist ein Aufsatz von Theresa Stärk und Christina Stender erschienen:

Stärk, Theresa/Stender, Christine: Digitale Kunstvermittlung aus Sicht der Wissenschaft. Ein Blick in die deutschsprachige Forschungslandschaft zu Methoden, Zielen und Auswirkungen digitaler Kunstvermittlung, in: Standbein Spielbein. Museumspädagogik aktuell, Fachzeitschrift des Bundesverband Museumspädagogik e.V., 116 | 2, 2021, S. 8-16.

Den Aufsatz finden Sie hier.


Info-Abend: Studium und Praktikum im Ausland mit Erasmus+ /// Studium in Deutschland mit PONS

6.1.2022, ab 18:30 Uhr

ZOOM: https://us06web.zoomus/j/85157059573?pwd=TkZtYXUwenVYa3hObzQwcmxUVUVmUT09

Die Teilnahme am "Erasmus+"- oder am PONS-Programm ist eine der einfachsten Wege zu einem Studienaufenthalt an einer Partneruniversität in der EU oder in Deutschland. Hierfür stehen Plätze des Instituts für Kunstgeschichte zur Verfügung. Der "Erasmus+"-Studienaufenthalt kann auch mit einem Praktikum in der EU verbunden werden, um so Berufserfahrung in einem kunsthistorischen Arbeitsfeld zu sammeln und den Einstieg in den Arbeitsmarkt zu erleichtern.

Es lohnt sich immer, sich persönlich und fachlich weiterzuentwickeln, in die Kultur einzutauchen und Sprachkenntnisse zu verbessern. Diese Fähigkeiten sind ein großer persönlicher Gewinn und öffnen Türen für Ihre berufliche Zukunft.

Informationen rund ums Auslandsstudium, rundum die Partneruniversitäten und das PONS-Programm finden Sie auf der Kunstgeschichts- & HHU-Website.

Wir freuen uns auf den Austausch! 

Ihr Team der Kunstgeschichte International


Ende der Bonner Republik? Der Berlin-Beschluss 1991 und sein zeithistorischer Kontext

Interdisziplinäre kulturhistorische Tagung am 12./13. November 2021

Frau Univ.-Prof. Dr. Ulli Seegers hält im Rahmen der Tagung einen Vortrag zum Thema "Nach Berlin und wieder zurück? Zur Veränderung des deutschen Kunstmarkts in den 1990er Jahren"

Das Tagungsprogramm finden Sie hier.

 


Tagung "Forschung im Museum"

Tagung im Förderprogramm "Forschungsvolontariat Kunstmuseen NRW" am 02./03. Dezember 2021 im Museum Ludwig, Köln

Die Tagung „Forschung im Museum“ wird als Jahrestagung der Forschungsvolontierenden und Bestandteil des Begleitprogramms im Förderprogramm Forschungsvolontariat Kunstmuseen NRW von der HHU Düsseldorf in Zusammenarbeit mit dem Museum Ludwig ausgerichtet.

Ziel der Tagung „Forschung im Museum“ ist es, Museen als Orte, an denen Wissen produziert und vermittelt wird, aus unterschiedlichen Perspektiven zu untersuchen und über mögliche Erweiterungen von institutionalisierter Wissensproduktion in Austausch zu treten. Dazu lädt das Veranstaltungsteam Gäste aus unterschiedlichen Fachdisziplinen zum kritischen Diskurs und Austausch über das Verhältnis von Forschung, Ausstellen, Vermitteln und interinstitutionellem Dialog zwischen Museen und Hochschulen ein.

Ein öffentliches Podium am Abend des 02. Dezembers zur „Zukunft des Museums“ in Kooperation mit der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln und dem WDR sowie exklusive Führungen angeboten von den Forschungsvolontärinnen der beteiligten Kölner Museen am Vormittag des 03. Dezembers ergänzen das Vortragsprogramm. Die Teilnahme ist kostenlos. Die Registrierung für alle Interessierten ist noch bis zum 21. November online unter www.tagung-forschung-im-museum.eventbrite.de möglich.


Ringvorlesung "Forschung im Museum"

Ringvorlesung "Forschung im Museum"

Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Institut für Kunstgeschichte

Leitung: Univ.-Prof. Dr. Ulli Seegers

Ort: Campus HHU, Hörsaal 2D und als Livestream via Zoom

Termin: mittwochs 10.30-12.00 Uhr

 

Die Ringvorlesung „Forschung im Museum“ hat zum Ziel, Studierenden und Interessierten das breite Spektrum musealer Forschung an konkreten Fallbeispielen näherzubringen. Dabei stellen Forschungsvolontierende aus dem 2020 gestarteten Förderprogramm „Forschungsvolontariat Kunstmuseen NRW“ des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen ihre laufenden Forschungsprojekte vor und geben praxisnahe Einblicke in die unterschiedlichen Dimensionen musealer Forschung, darunter Themenkomplexe wie Sammlungsforschung, kuratorische Forschung, künstlerische Forschung, Provenienzforschung u.a. Studierende und Interessierte erlangen einen thematisch breiten Einblick in neu gewonnene Erkenntnisse aus den anwendungsbezogenen Forschungsprojekten der Kunst- und Kulturmuseen in NRW. Die Ringvorlesung greift darüber hinaus aktuelle Diskurse aus der Museologie, Sammlungs- und Objektforschung sowie der Vermittlung von komplexen wissenschaftlichen Erkenntnissen im öffentlichen Wirkungsraum Museum auf. Auf diese Weise geraten die wöchentlichen Reflektionen über die vielfältigen musealen Forschungsdimensionen auch zu einem Nachdenken über die Zukunft des Museums.

 

Die Vorlesung findet in Präsenz auf dem Campus der HHU Düsseldorf statt. Ergänzend werden die Sitzungen über Zoom als Livestream angeboten.

Mit dem untenstehenden Link erhalten Sie Zugang zu unserem synchron stattfindenden Online-Stream der Vorlesung. Der Link gilt für alle Termine der Veranstaltung.

Hinweis: Die Vorlesungen werden nicht aufgezeichnet.

 

Thema: Ringvorlesung Forschung im Museum

Zoom-Meeting beitreten

https://zoom.us/j/95527198297?pwd=VGcvKytNU1dnSUlZWUU4REVjRzBjUT09

 

Meeting-ID: 955 2719 8297

Kenncode: 610489

 

Termine (Stand 27.09.21)

Termin

Gastvortrag

20.10.21

Prof. Dr. Ulli Seegers & Eva Caroline Eick M.A.: Einführung sowie allgemeine Informationen zu Inhalten und zur Organisation

27.10.21

Inke Maria Hahnen M.A., Lehmbruck Museum, Duisburg:

"Lehmbruck durch die Augen von Beuys. Eine Künstlerbeziehung erforschen und ausstellen."

03.11.21

Mischa Kuball, Künstler, Düsseldorf; Gregor Lersch, Jüdisches Museum, Berlin:

„Das Museum als Gedächtnisspeicher. Fragen der (im)materiellen Erinnerungskultur im Museum“

10.11.21

Wen Bi M.A. ZERO foundation, Düsseldorf:

„‘... each grows stronger when nourished by the other’

(György Kepes). Seeing, hearing or touching the phenomena of nature, science and art“

17.11.21

Jan Philipp Nühlen M.A., Kunstmuseum Bonn & Jonathan Willing M.A., Stiftung Museum Schloss Moyland, Bedburg-Hau:

"Fotodokumentarismen: Fotografie als Forschungsgegenstand in Archiven" (AT)

24.11.21

Erchen Wang M.A., Museum Schnütgen, Köln:

„Interdisziplinäre Forschung im Museum: Forschung zur zeitgenössischer Kunst im Museum mit Schwerpunkt Mittelalter“

01.12.21

Franziska Helmenstein M.A., LVR-LandesMuseum Bonn, Jan-David Mentzel M.A., LVR-LandesMuseum Bonn & Maria Ostritz M.A., Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud, Köln:

"Grundlagenforschung & Ausstellungskonzeption im LVR-LandesMuseum Bonn und Wallraf-Richartz-Museum Köln. Drei Praxisberichte" (AT)

08.12.21

Natascha Frieser M.A., Museum Goch, Hanna Sauer M.A. Zentrum für Verfolgte Künste, Solingen & Denise Wegener M.A., Museum Abteiberg, Mönchengladbach

„Vom Privaten ins Öffentliche - Drei Praxisberichte aus dem musealen Umgang mit Kunstnachlässen“

15.12.21

Lena Demary M.A. Gustav-Lübcke-Museum Hamm:

„Because we do not like the authentic state? Das Authentische im Spannungsfeld von Restaurierung und musealer Forschung“

22.12.21

Nora Memmert M.A., Museum für Gegenwartskunst, Siegen:

„Sammlung als Off-Ereignis“

12.01.22

Nana Tazuke-Steiniger M.A. Museum Ludwig, Köln:

„Das Museum der Zukunft aus der nicht-westlichen Sicht“

19.01.22

Julia Moebus-Puck M.A. Museum Kurhaus Kleve:

„Das Ephemere ausstellen“ (AT)

26.01.22

Prof. Dr. Ulli Seegers & Eva Caroline Eick M.A.: Zusammenfassung und Ausblick sowie Informationen zur Abschlussprüfung und Beteiligungsnachweisen

 


Forschungsprojekt „Wir waren Gäste wie jedermann“

Im Rahmen einer Lehrveranstaltung untersuchten Studierende der Philosophischen Fakultät im Sommersemester 2021 gemeinsam mit den Dozentinnen Klara Schneider, M.A. und Christine Stender, M.A. das bürgerschaftliche Engagement des gemeinnützigen Vereins Kulturliste Düsseldorf.

Seit 2012 ermöglicht die Kulturliste kostenfreie Teilhabe an Kultur- und Sportveranstaltungen für Menschen mit keinem oder wenig Einkommen in Düsseldorf. 68 lokale Kulturinstitutionen sowie Sportveranstalter stellen dem Verein dafür regelmäßig kostenfreie Kartenkontingente zur Verfügung, die telefonisch oder per Mail an angemeldete, sogenannte „Kulturgäst:innen“ vermittelt werden. Nutzungsberechtigt sind Menschen aus Düsseldorf und angrenzenden Städten, deren Einkommen nachweislich an oder unter der Armutsgrenze liegt. Diese können sich entweder direkt beim Verein anmelden oder über einen der ca. 115 Kooperationspartner aus dem sozialen Sektor, wie zum Beispiel der Diakonie Düsseldorf oder der Armenküche Altstadt.

Im Rahmen des Forschungsprojektes wurde die Wirksamkeit dieser Arbeit analysiert und die Ergebnisse der durchgeführten Online-Umfrage zeigen, dass Nutzer:innen der Kulturliste sich stärker für das kulturelle Leben in der Stadt interessieren und häufiger kulturelle Veranstaltungen besuchen als vor ihrer Anmeldung beim Verein. Die wichtigsten Erfolgsfaktoren sind dabei die persönliche Vermittlung der Eintrittskarten, die Möglichkeit eine Begleitperson mitzunehmen sowie die Tatsache, dass der finanzielle Status vor Ort, bei den Kulturbesuchen selbst, nicht mehr nachgewiesen werden muss.

Bürgerschaftliche Initiativen, wie die Kulturliste, setzen so, laut den Ergebnissen des Forschungsprojekts, erfolgreich kulturelle Teilhabe um und bieten mit ihrer Arbeit ein Instrument, um aus Nicht-Besucher:innen Besucher:innen zu machen. Damit ist der Verein ein wichtiger Akteur im lokalen Kultursektor.

Zusätzlich wurde im Projekt exploriert, inwieweit auch Studierende von dem Angebot der Kulturliste profitieren können.

Ausführliche Ergebnisse finden sich im hier veröffentlichten Forschungsbericht.


Neuerscheinung

Mit „Bacchus tröstet Ariadne“ gestaltete Johann Gottfried Schadow (1764–1850) zuerst 1791 ein junges Liebespaar im Relief, geborgen in einer ovalen Form und nur an wenigen Attributen als mythologische Figuren zu erkennen. Heute sind neben einem Entwurf in Gips zwei Marmorausführungen bekannt, wovon die eine womöglich einst in Besitz Königin Luises gewesen und die andere noch bis 1960 verschollen war. Nur selten sind diese Skulpturen öffentlich zu sehen. Dabei geben die unterschiedlichen Stadien einen besonderen Einblick in einen künstlerischen Entwicklungsprozess, der über fast eineinhalb Jahrzehnte in der Berliner Hofbildhauer-Werkstatt seinen Verlauf nahm.

Das Buch stellt diese Werke vor, zeichnet ihre Entwicklung von ersten Ideenskizzen – die hier erstmals zugeordnet werden – bis hin zur Rahmung nach, beleuchtet die Rezeption der Reliefs und ordnet diese kunsthistorisch ein.

Anna Seidel, Johann Gottfried Schadow Bacchus tröstet Ariadne 1791 – 1793 – 1794 – 1804, Ilmtal-Weinstraße 2021, ISBN 978-3-89739-964-8


Neuerscheinung

Hochwertig, international, zeitgenössisch: So charakterisierte der erste Direktor der Hamburger Kunsthalle, Alfred Lichtwark, die Skulpturen, welche er in Museum und Stadtraum vereinen wollte. 1891 konnte er die Sammlung in der Kunsthalle gründen. Seine Initiative war eine Pionierleistung, er formte die erste deutsche Museumssammlung, die zeitgenössische Skulpturen in den Mittelpunkt stellte. Andere Museen folgten und übertrafen bald das in Hamburg Erreichte. Denn hier wurde zwar Bemerkenswertes aufgebaut, doch nur ein Bruchstück dessen verwirklicht, was Lichtwark mit Engagement und Sachkenntnis entworfen hatte. Das neu erschienene Buch erzählt die Geschichte seiner Skulpturensammlung für Hamburg vor dem Hintergrund der Bildhauerei um 1900 und beleuchtet Lichtwarks unerreichtes Ideal. Es ist die erste Einzelstudie zu diesem Thema, mit zahlreichen Neuaufnahmen und historischen Fotografien illustriert.

Anna Seidel, Skulptur für Hamburg. Alfred Lichtwarks Gründung einer Skulpturensammlung in der Hamburger Kunsthalle, hg. v. Hamburger Kunsthalle – gedruckt im Auftrag der Freunde der Kunsthalle e. V., Hamburg 2021, ISBN 9783-938002-66-7

Weitere Informationen finden Sie hier.


Die Ausstellung „Kunst für Kinder. Illustrationen aus dem Umfeld der Kunstakademien und Düsseldorf und Dresden“ geht online!

Prächtige Lithografien, zarte Holzschnitte, phantastische Szenen oder sachliche Darstellungen: Illustrierte Kinderbücher aus dem 19. Jahrhundert sind von KuK- und Kunstgschichts-Studierenden der HHU unter Leitung von Dr. Anna Seidel für eine multimediale Online-Ausstellung aufbereitet worden. Vom 28.6. bis 31.12.2021 finden Sie sie hier.

Bis Dezember wird ein Blog zur Ausstellung monatlich aktualisiert.

Herzlichen Dank an alle Partner*innen, Unterstützer*innen, Mitwirkende und an unsere Förderin, die Bürgeruniversität!


Die Gesprächspartner*innen im Rahmen der ART TALKS // ART WALKS stehen fest!

Prof. Dr. Ulli Seegers

ART TALKS // ART WALKS  SoSe 2021 (online via Zoom)

(Stand: 22.04.21)

 

Mi 21.04. 19:00 Uhr Ulli Seegers: Einführung / Programm / Teilnahme / Scheine

Mi 28.04. 19:00 Uhr Dr. Yilmaz Dziewior, Direktor Museum Ludwig Köln: „Digitale Kunstvermittlung im Museum am Beispiel von Andy Warhol“ (Arbeitstitel)

Mi 05.05. 19:00 Uhr  Michael Zölch, Head of Change Consulting and Projects bei der Allianz SE Rückversicherung, München: „Blockchain, NFT, und Co. im Kunstmarkt. Grundlagen und aktuelle Trends“

Mi 12.05. 19:00-20:30 Uhr Dr. Andrew John Martin, Inhaber Art & Culture Travels GbR, München: „Kunst- und Kulturreisen anders gedacht“

Mi 19.05. 19:00-20:30 Uhr Prof. Dr. Birgit Mandel, Universität Hildesheim, Institut für Kulturpolitik: "Kulturelle Teilhabe und Audience Development“

Mi 26.05. 19:00-20:30 Uhr Robert Grunenberg, Galerie Robert Grunenberg, Berlin: „Die Vermittlung und das Management von Kunst in der Galerie“

Mi 02.06. 19:00-20:30 Uhr Dinah Schwarz-Bielicky, Kulturamt Düsseldorf: „Wie entsteht ein Kulturentwicklungsplan und welche Aufgabe hat er für eine Stadt?“ (Arbeitstitel)

Mi 09.06. 19:00-20:30 Uhr Prof. Dr. Dirk Boll, Christie’s, Präsident EMEA (Europe & UK, Middle East, Africa), London: “Wirtschaftskrisen und die neuen Kunstmärkte“

Mi 16.06. 19:00-20:30 Uhr  Prof. Mischa Kuball, Künstler, Düsseldorf: „Kunstvermittlung und Kunstmanagement aus künstlerischer Perspektive“ (Arbeitstitel)

Mi 23.06. 19:00-20:30 Uhr Dr. Nadine Oberste-Hetbleck, Direktorin ZADIK, Köln: „Das Zentralarchiv für deutsche und internationale Kunstmarktforschung“ (Arbeitstitel)

Mi 07.07. 19:00-20:30 Uhr  Dr. Franziska Wilmsen, Kunsthistorikerin, Nottingham / NRW: „Commissioning the Contemporary – Auftragsarbeiten in Museen”

Mi 14.07. 19:00-20:30 Uhr  Kira Dötsch, Senior Underwriter AXA XL, Düsseldorf: „Tätigkeitsbereiche einer internationalen Kunstversicherung“ (Arbeitstitel)

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