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Curriculum 4.0 NRW - Digitale Kunstvermittlung | ART 4.0

Digitale Kunstvermittlung

Das Projekt ART4.0 reagiert auf die aktuellen digitalen Entwicklungsprozesse im Kunst- und Kulturbetrieb und beleuchtet kunstwissenschaftliche Konzepte der Vermittlung im Zeitalter der digitalen Transformation. 

Digitale Methoden der Kunstvermittlung bestimmen die gegenwärtigen Entwicklungen im Kunstsektor und (musealen) Ausstellungsbereich in bedeutendem Ausmaß mit, wobei dessen wissenschaftliche Aufarbeitung noch an den Anfängen steht. 

Gerade für zukünftige Kulturmanager*innen und Kunstvermittler*innen, aber auch Kunsthistoriker*innen gilt es, digitale Dimensionen ihrer Arbeit sowie die Übertragung ihrer Methoden in den digitalen Raum zu kennen und mitzudenken.  

Ziele des Projekts sind das langfristige Stärken digitaler Kompetenzen der Studierenden, sowie die Aneignung praxis- und anwendungsorientierten Wissens zu digitaler Kunstvermittlung im Ausstellungsbereich. Potenziale einer Übertragung klassischer Methoden der Vermittlung im Kunst- und Kulturbereich in den digitalen Raum sollen erkannt und genutzt werden können. 

Die ART4.0-Tool Box soll als digitale Methoden- und Best Practice-Sammlung den Studierenden die Grundlagen der digitalen Kunstvermittlung lehren und so auf eine Auseinandersetzung mit digitalen Dimensionen des Ausstellungswesens im späteren Berufsleben vorbereiten. 

Inhaltlich gliedert die ART4.0-Tool Box die digitale Kunstvermittlung als Art der medialen Kunstvermittlung in drei Teilbereiche: 

1. Digitale Kunstvermittlung im analogen Raum 

2. Kunstvermittlung im digitalen Raum 

  • Primäre Übertragung in den digitalen Raum 
  • Sekundäre Übertragung in den digitalen Raum 

3. Digitale Kunstvisualisierung zur (Re-)Produktion von Objekten

Ziel der Lerneinheiten zu diesen drei Kategorien sind ein grundlegendes Verständnis von Methoden und Möglichkeiten der digitalen Kunstvermittlung, sowie ein fundiertes Überblickswissen zur Differenzierung und Einordnung digitaler Kunstvermittlungsansätze. 

Best Practice-Beispiele veranschaulichen dabei praxisorientiert verschiedene Anwendungsmöglichkeiten der jeweiligen Vermittlungsmethoden und bieten einen Einblick in ausgewählte Forschungs-, Ausstellungs- und Kulturvermittlungsprojekte. 

Das Projekt wird durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen in Kooperation mit dem Stifterverband und der Digitalen Hochschule NRW gefördert. 



Projektleiterin: 
Christine Stender M.A. 

Wissenschaftliche Mitarbeiterin: 
Theresa Stärk M.A. 

Projektlaufzeit:  
April 2020 – April 2021 

Gefördert durch:

Verantwortlichkeit: